Samstag, 25. Februar 2012
Häkelnadel ist nicht gleich Häkelnadel
knitcat, 19:34h
Für ein neues Häkelmuster und das dazu ausgesuchte Garn brauchte ich eine Häkelnadel in der Stärke 3,5 mm. In dieser Größe besitze ich nur ein Modell und das stellte sich als sehr unpraktisch in der Handhabung heraus (6. von rechts, Foto 1), weil es nicht gut in der Hand liegt - jedenfalls bei mir.
Daraufhin habe ich einige meiner Häkelnadeln hervor geholt und verglichen. Abgesehen von unterschiedlichen Materialien sind vor allem die Form der Griffe und Haken entscheidend. Man muss schon genau hinschauen um die kleinen, aber feinen Unterschiede zu sehen (Fotos 2 und 3). Aber das Allerwichtigste ist, dass man die Häkelnadel ausprobiert! Wenn möglich, bevor man sie kauft.
Jeder hat beim Häkeln eine etwas andere Technik bzw. Handhaltung. Auch das Garn spielt eine Rolle. Eine stumpfe Baumwolle rutscht besser auf einer glatten Metallnadel und ein glänzendes Seidengarn kann man mit einer Holz- oder Plastiknadel etwas 'abbremsen'.
Auf jeden Fall sollte man nicht einfach die erstbeste Häkelnadel nehmen, sondern das optimale Modell für sich finden. Denn nur wenn die Nadel angenehm in der Hand liegt, das Garn gut rutscht und der Haken mühelos durch die Schlingen gleitet, macht Häkeln richtig Spaß.

1. von rechts: Kunststoff - 5,5 mm
Der Kunststoff gleitet nicht gut durch die Maschen und die extreme Spitze des Hakens (siehe Foto 3) bleibt in mehrfädigem Garn oft hängen und zieht Fäden raus. Die Naht der zwei zusammengepressten Plastikteile bildet einen unebenen Grat mit dem man ebenfalls im Garn hängenbleibt. Mit dieser Nadel ist Häkeln kein Vergnügen!
2. von rechts: Ebenholz - 5,5 mm
Meiner Ansicht nach ist der Haken für 5,5 mm viel zu klein (vergleiche mit 1. von rechts) und er hat eine ungünstige, kantige Form (siehe Foto 2), die kein schnelles Vorankommen erlaubt.
3. + 5. von rechts: Metall mit Kunstoffgriff - 5 mm und 4 mm
Meine Lieblings-Häkelnadeln! Die glatten, runden Griffe liegen super in der Hand und die abgerundeten Metallhaken gleiten mühelos durch die Garnschlingen. So muss sich Häkeln anfühlen, so macht es Spaß!
4. von rechts: Metall mit Gummigriff - 4,5 mm
Der Haken ist ebenfalls gut geformt, aber das etwas stumpfere Metall rutscht nicht ganz so gut durch die Schlingen. Der Gummigriff bremst die Bewegung in der Hand ein bißchen ab, was mir auch nicht so gut gefällt.
6. von rechts: Metall mit ausgespartem Kunstoffgriff - 3,5 mm
Dieser Griff ist für mich und meine Häkeltechnik völlig ungeeignet. Auch wenn man die Aussparung hin und her drehen kann, finde ich keine optimale Position dafür und sie stört mich bei jeder Masche. So macht mir Häkeln keinen Spaß!
7. von rechts: Metall mit geriffeltem Kunstoffgriff - 3 mm
Der geriffelte Griff ist okay, muss aber nicht sein. Mir gefällt ein durchgehend glatter Griff am Besten, aber das ist eben Geschmackssache.

Seitenansicht
Metall - Ebenholz - Kunststoff

Vorderansicht
Daraufhin habe ich einige meiner Häkelnadeln hervor geholt und verglichen. Abgesehen von unterschiedlichen Materialien sind vor allem die Form der Griffe und Haken entscheidend. Man muss schon genau hinschauen um die kleinen, aber feinen Unterschiede zu sehen (Fotos 2 und 3). Aber das Allerwichtigste ist, dass man die Häkelnadel ausprobiert! Wenn möglich, bevor man sie kauft.
Jeder hat beim Häkeln eine etwas andere Technik bzw. Handhaltung. Auch das Garn spielt eine Rolle. Eine stumpfe Baumwolle rutscht besser auf einer glatten Metallnadel und ein glänzendes Seidengarn kann man mit einer Holz- oder Plastiknadel etwas 'abbremsen'.
Auf jeden Fall sollte man nicht einfach die erstbeste Häkelnadel nehmen, sondern das optimale Modell für sich finden. Denn nur wenn die Nadel angenehm in der Hand liegt, das Garn gut rutscht und der Haken mühelos durch die Schlingen gleitet, macht Häkeln richtig Spaß.

1. von rechts: Kunststoff - 5,5 mm
Der Kunststoff gleitet nicht gut durch die Maschen und die extreme Spitze des Hakens (siehe Foto 3) bleibt in mehrfädigem Garn oft hängen und zieht Fäden raus. Die Naht der zwei zusammengepressten Plastikteile bildet einen unebenen Grat mit dem man ebenfalls im Garn hängenbleibt. Mit dieser Nadel ist Häkeln kein Vergnügen!
2. von rechts: Ebenholz - 5,5 mm
Meiner Ansicht nach ist der Haken für 5,5 mm viel zu klein (vergleiche mit 1. von rechts) und er hat eine ungünstige, kantige Form (siehe Foto 2), die kein schnelles Vorankommen erlaubt.
3. + 5. von rechts: Metall mit Kunstoffgriff - 5 mm und 4 mm
Meine Lieblings-Häkelnadeln! Die glatten, runden Griffe liegen super in der Hand und die abgerundeten Metallhaken gleiten mühelos durch die Garnschlingen. So muss sich Häkeln anfühlen, so macht es Spaß!
4. von rechts: Metall mit Gummigriff - 4,5 mm
Der Haken ist ebenfalls gut geformt, aber das etwas stumpfere Metall rutscht nicht ganz so gut durch die Schlingen. Der Gummigriff bremst die Bewegung in der Hand ein bißchen ab, was mir auch nicht so gut gefällt.
6. von rechts: Metall mit ausgespartem Kunstoffgriff - 3,5 mm
Dieser Griff ist für mich und meine Häkeltechnik völlig ungeeignet. Auch wenn man die Aussparung hin und her drehen kann, finde ich keine optimale Position dafür und sie stört mich bei jeder Masche. So macht mir Häkeln keinen Spaß!
7. von rechts: Metall mit geriffeltem Kunstoffgriff - 3 mm
Der geriffelte Griff ist okay, muss aber nicht sein. Mir gefällt ein durchgehend glatter Griff am Besten, aber das ist eben Geschmackssache.

Seitenansicht
Metall - Ebenholz - Kunststoff

Vorderansicht
... comment
...bereits 294 x gelesen