Freitag, 22. Juni 2012
Ein Müllsack voll ...
'Handarbeitskram' ihrer kürzlich verstorbenen Mutter brachte mir vorgestern eine Kollegin mit.

Mehrere Tüten Polyacryl-Reste, angefangene Babysachen, verbogene Stricknadeln, zerknickte Blätter mit Taschentuchspitzen-Anleitungen und dünne Häkelgarnreste waren relativ enttäuschend.



Aber ein paar brauchbare Sachen tauchten doch noch auf
(siehe Foto): Eine tunesische Häkelnadel, eine dicke Stopf- und eine Zopfnadel, zwei Röhrchen mit grünen Plastik- und echten Perlmuttknöpfen und ein paar Knäuel Babygarn aus einer Baumwoll-Polyacryl-Mischung.

Außerdem gefielen mir 3 fast komplette Knäuel "Arioso" von Schoeller-Wolle, 95% Schurwolle mit 5% Glitzer in einem Violett-Ton (Foto: oben rechts). Mehrere lose Enden machten mich allerdings stutzig und nach dem Abwickeln einiger Meter war dann ziemlich klar: Mottenfraß! Immer wieder waren 1, 2 oder alle 3 Fäden durchgefressen. Schade! Dieses Garn (240m/50g) hätte sich gut für ein Tuch geeignet. Vielleicht lässt sich doch noch etwas davon retten...
(Edit: Nix zu machen! :-( Ich habe alle 3 Knäuel draußen abgewickelt und in jedem waren ganz viele durchtrennte Fäden.)

Ein "Esslinger Wollheft 239, Für Baby und Kleinkind" (leider ohne Jahreszahl, schätzungsweise Anfang 60er Jahre) bleibt bei mir.
Für ein niederländisches "Neveda"-Häkelheft (vermutlich 80er Jahre) und die Anleitungen zur Junghans Maschenmode (Winter 1985/86) habe ich keine Verwendung und keinen Platz.

Die bunten Poly-Restknäuel und weißen Häkelgarne schenke ich einer Freundin zum Basteln mit Kindern und Behinderten.

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