Mittwoch, 12. Dezember 2012
Zimtherzen und Kümmelbäumchen
Zum ersten Mal habe ich ganz alleine in meiner kleinen Küche Kekse gebacken.

Da gestern Abend das Zubereiten des Teigs und das anschließende Aufräumen schon länger gedauert hat als gedacht, habe ich den Teig statt einer Stunde dann über Nacht im Kühlschrank gelassen, damit ich keine Nachtschicht für's Backen einlegen musste.

Heute Vormittag habe ich dann weitergemacht. Zuerst war der Teig noch viel zu hart und später wurde er sofort zu weich. Ausgerollt, Formen ausgestochen, nacheinander ca. 10 Bleche belegt und gebacken. Alles in allem sehr viel Arbeit und eine ziemliche Sauerei. Ich mag nämlich keine klebrigen Hände und keine vollgestellte Küche, in der auch noch ständig eine neugierige Katze unterwegs ist, die ich im Auge behalten muss.



Ich habe mich an das Kümmelkekse-Rezept gehalten, aber eine Hälfte des Teigs statt mit Kümmel mit gehackten Haselnüssen und Zimt vermischt, da im Gegensatz zu mir die meisten Freunde und Verwandten keinen Kümmel mögen.

Doch sogar die Kümmelplätzchen, die ich mir irgendwie herzhafter vorgestellt hatte (was natürlich Unsinn ist bei DER Menge Zucker!), schmecken auch den Nicht-Kümmel-Essern gut, wie die ersten Tester versicherten.

Fazit: Beide Sorten sind richtig lecker geworden! So hat sich die Arbeit wenigstens gelohnt, aber Stricken macht mir doch eindeutig viel, viel mehr Spaß. ;-)

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