Mittwoch, 3. Februar 2010
Voll ausgebremst :-(
Vorgestern hat mir an einer Kreuzung jemand die Vorfahrt genommen und bei der Vollbremsung, die ich deswegen machen musste, bin ich mit dem rechten Daumen so gegen das Lenkrad gestoßen, dass er nach hinten gebogen wurde und laut knackte.

Die Röntgenbilder haben zum Glück keinen Bruch gezeigt, aber der Daumen ist verstaucht und die Bänder sind überdehnt. Jedenfalls kann ich momentan die rechte Hand kaum benutzen und kann nichts tun!

Und dass gerade jetzt, wo ich für meine berufliche Zukunft viel zeichnen muss!!! Sch...!!!
Stricken und häkeln geht natürlich auch nicht! Es fällt mir verdammt schwer untätig herum zu sitzen und ich habe so viele Ideen, was ich noch alles stricken möchte. *jammer*

Alle alltäglichen Tätigkeiten dauern entsetzlich lange und sind mühsam. Wie sehr man doch den rechten Daumen braucht...



So sah meine Hand gestern Abend beim Verbandswechsel aus. Der rechte Daumenballen ist dick wie eine Hähnchenkeule, ziemlich blau und schmerzt bei jeder Berührung oder Bewegung.



Meine Schwester hat die Fotos und einen neuen Verband gemacht. Mein Schwager hat mich chauffiert, denn Autofahren geht auch nicht. Ohne Hilfe käme ich gar nicht zurecht.

Wie gut, dass ich wenigstens am Rechner schon immer die Maus mit der linken Hand führe. Nur das Tippen dauert heute ziemlich lange.

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Donnerstag, 22. Oktober 2009
Unverträglichkeit
Auf irgendeinen Konservierungsstoff und/oder Geschmacksverstärker reagiere ich allergisch.

Am Wochenende habe ich zum ersten (und letzten) Mal in einem für mich neuen Chinarestaurant gegessen und hatte kurz danach Bauchkrämpfe und stark beschleunigte Verdauung. Später bekam ich großen Durst und fühlte mich noch längere Zeit unwohl.

Dieselben Symptome zeigten sich heute, nachdem ich in der Mittagspause ein Schnitzel mit Champignon-Rahmsauce gegessen hatte. Leider konnte (oder wollte) mir die Imbissangestellte später nicht verraten welche Zusatzstoffe in der Sauce sind. Vielleicht könne mir die Chefin morgen weiter helfen...

Ich bin gespannt. Irgendwie muss ich doch rausfinden WAS ich nicht vertrage, um dann diesen Stoff zu vermeiden - falls das möglich ist. Denn anscheinend ist es Restaurant- und Imbissköchen ziemlich egal was sie in ihre Speisen mischen und ob es ihren Gästen bekommt.

Nachtrag (26.10.2009):
Es ist (zumindest nicht über die Pommesbude und deren Saucentüte) nicht heraus zu kriegen worauf ich allergisch reagiere. Wahrscheinlich ein Glutamat (es gibt verschiedene) und es wird wohl immer eine Art Russisch Roulette sein, wenn ich irgendwo auswärts essen gehe. :-(

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Freitag, 9. Oktober 2009
Lichtblick
Heute habe ich eine Praktikumsstelle für 4 Wochen in einem Museum bekommen! Und der Maßnahmenträger, der anstelle der Agentur für Arbeit, in den nächsten Monaten für mich zuständig ist, hat tatsächlich seine Zustimmung dazu gegeben!

Also kann ich etwas Neues lernen, steigere meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt und muss vorerst nicht mehr am Bewerbungstraining teilnehmen.

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Montag, 5. Oktober 2009
Ach, wie blöd
Abstimmen können anscheinend nur angemeldete Besucher, wie ich gerade von einer Freundin erfahren habe. Wer sich hier also nicht anmelden möchte, aber bei ravelry ist, kann mir gerne dort seine Stimme für oder gegen die Pulliärmel geben.

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Sonntag, 26. Juli 2009
Ende gut - alles gut
Gestern Abend erhielt ich von der Dame, die 2007 bei ravelry ohne mein Wissen eine meiner Anleitungen als Design angelegt hatte, eine ausführliche Mail - was ich sehr nett finde.

Den Usernamen "Orla" hat sie nicht belegt. Das muß jemand anderes sein. Nur den Designernamen "Orla" hatte sie damals angelegt.

Und anscheinend konnte man zu dieser Zeit nur zwischen eigenem Design oder Fremddesign wählen. Ich kenne ravelry noch nicht so lange und kann deshalb nicht beurteilen, ob man damals gezwungen war eine Designerseite für einen anderen Designer anzulegen oder ob nicht einfach ein Hinweis im Projekt gereicht hätte.

Wie dem auch sei, als ich eben auf meiner ravelry-Designerseite nachschaute, war das doppelte Design gelöscht!
Und damit ist die Sache jetzt für mich erledigt.

Allerdings hoffe ich - auch für alle anderen Designer - dass übereifrige Nachstrickerinnen unserer Anleitungen nicht ungefragt Designseiten dafür anlegen und damit unnötiges Chaos anrichten.

Sollte ein Design bei ravelry noch nicht verfügbar und der Designer für eine Anfrage nicht auffindbar sein, dann kann man doch einfach in den "Notes" des Projektes dessen Namen (oder den des Musters oder den des Buches oder des blogs oder...) vermerken. Ich finde das reicht und der Designer sollte selber entscheiden können, ob, wann, wo und wie er seine Anleitungen veröffentlicht.

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Samstag, 6. Juni 2009
Chef zahlt nicht!
Es ist einfach nicht zu glauben: Mein Chef zahlt trotz rechtskräftigem Arbeitsgerichtsurteil mein Gehalt nicht!!!
Nun muss also der ganze Blues wieder von vorne losgehen – mit Anwalt, Mahnschreiben und schlimmestenfalls wieder mit einer Gerichtsverhandlung. Es ist zum Ko...!!!

Und bei diesem Psychoterror soll man sich auf einen neuen Job vorbereiten! Ich nehme momentan an einer Vollzeitschulung in einer Firma teil, die mich vielleicht einstellen möchte. Aber vor lauter Ärger mit dem alten Chef, ist es schwer sich voll darauf zu konzentrieren.

Zum Stricken komme ich leider kaum noch und die Hausarbeit hinkt ebenfalls hinterher. Alles ziemlich stressig im Moment. :-(

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Mittwoch, 29. April 2009
Zu viele Ideen, zu wenige Hände
Momentan fange ich jede Menge Projekte gleichzeitig an und komme nirgends richtig vorwärts. Ich müßte schneller stricken können und am besten noch ein paar zusätzliche Arme haben.

Fertig geworden ist schon eine selbst ausgetüftelte schwarze Baumwoll-Häkelmütze, aber zum Fotografieren bin ich noch nicht gekommen. Das passende Model hat ebenfalls keine Zeit. Und die Anleitung dazu habe ich auch noch nicht aufgeschrieben bzw. gezeichnet.

Außerdem entwickele ich ein neues Sockenmuster. Aber die richtige Maschenzahl für meine Größe habe ich noch nicht so ganz erwischt, es ist zu weit. Also wieder ribbeln und neu anfangen...

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Dienstag, 7. April 2009
Das ist der Hammer!
Den Arbeitsrechtprozeß gegen die unrechtmäßige Kündigung von nur 1 Monat habe ich "gewonnen", sprich mein Chef muß die gesetzliche Kündigungsfrist von 5 Monaten einhalten, weil ich länger als 14 Jahre bei ihm beschäftigt war. Soweit so gut. Dachte ich jedenfalls...

ABER jetzt kommt's: Heute kam per Post die Rechnung vom Arbeitsgericht.
ICH muß knapp 1000,- EUR (in Worten: TAUSEND EURO) Gerichtskosten zahlen!!!

Mein Antrag auf Prozeßkostenhilfe bewirkt lediglich, dass mir diese Summe gestundet wird. Wie nett. *haha*
Ich muß also mehrere Jahre dafür zahlen, dass mein Chef sich an das Gesetz hält und ich einfach nur mein Recht bekomme!

Der Anwalt hat trotz Beratungsschein auch nicht umsonst gearbeitet und da ich nur ein Halbtagsgehalt beziehe, bekomme ich für die (zusätzlichen) mir zustehenden 4 Monate Weiterbeschäftigung nicht gerade ein Vermögen.

Finanziell hätte ich mich mit der Akzeptierung der ungesetzlichen Kündigung und Arbeitslosigkeit nach 1 Monat besser gestanden!!! :(

Sieht so Gerechtigkeit aus???

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Dienstag, 24. März 2009
Alles lila oder was?
Die Handarbeitsmesse hat mich dazu inspiriert mal einen Pullunder für mich zu stricken. Aber da ich die gesuchte und nun identifizierte Murano-Wolle in grün/grau/schwarz hier nicht sofort bekommen konnte, mußte erst mal ein Material- und Mustermix her. Natürlich mit lila! Passend zu den Ajoursocken (der 2. ist noch in Arbeit) und meiner neuen Haarfarbe. Aber letzteres Lila hat so seine Tücken...

Schon zu meiner punkigen Zeit vor ca. 25 Jahren wollte ich knall-lila Haare haben. Aber die grellen Haarfarben wie grün, blau, pink usw. hielten einfach nie, wuschen sich sofort raus.

Es ist der chemischen Industrie anscheinend bis heute nicht gelungen diesen Mißstand zu beseitigen.
Mein lila gefärbter Haaransatz verliert sich nachts im Kopfkissen, färbt beim Haarewaschen die Dusche (auf Keramik haftet die Farbe scheinbar besser als auf Haaren!) und bei jedem Kopfkratzen habe ich lila Fingernägel. Mittlerweile ist in den Haaren nicht mehr viel lila zu sehen. :(
Das ist eine ziemliche Schweinerei und nicht zu empfehlen.

Also, bitte liebe Chemiker, stellt euch der Herausforderung und entwickelt endlich haltbare knallige Haarfarben statt giftiger Pestizide oder sogenannter Kampfmittel! ;)

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Donnerstag, 12. März 2009
Schockierend!
Ich bin nicht nur über den schrecklichen Amoklauf in Winnenden schockiert, sondern auch über die lapidare Aussage, dass der Vater des Täters ja Sportschütze sei und deshalb ganz legal soundsoviele Waffen besitzen dürfe.

Was am Schießen sportlich ist, erschließt sich mir sowieso nicht ganz. Aber, dass man dazu scharfe Waffen braucht und diese zu Hause aufbewahren darf (natürlich kontrolliert kein Mensch, ob sie dort sicher verschlossen im Tresorschrank liegen), finde ich unglaublich!

Da müssen wir nicht erst mit erhobenem Zeigefinger über den großen Teich schauen, wenn hier in Deutschland jedes Schützenvereinsmitglied über 21 Jahren - und fast jedes noch so kleine Dorf hat einen solchen Schießverein - Waffen kaufen und daheim horten darf!!!

Ein kleines Zitat aus dem Waffengesetz:
"Innerhalb von sechs Monaten dürfen in der Regel nicht mehr als zwei Schusswaffen erworben werden."

Wie beruhigend!!!
Man kann sich eigentlich nur wundern, dass nicht noch mehr passiert.

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