Sonntag, 8. Juni 2014
Grauer Pulli
Weil mir das Garn Fine Degradé von LanaGrossa bis auf die Verlaufsfärbung so gut gefiel, habe ich nach einem gleichwertigen unifarbenen Garn gesucht. Und es tatsächlich gefunden!
"Moina" von Lang Yarns hat mit 54% Viskose, 32% Polyamid und 14% Seide eine sehr ähnliche Zusammensetzung und ist mit 190 m / 50 g nicht viel dicker.

Die Eigenschaften des Schlauchgarns sind für mich optimal, weil sich der Faden beim Stricken nicht verdrallt, es ein tolles Strickbild ergibt, das Gestrick schön locker fällt und sich nach dem Waschen kaum verändert. Mich irritierte bei der Bestellung nur, dass die Farbe 839.0026 überall als 'beige' bezeichnet wird, obwohl es ein Silbergrau ist. Zum Glück sieht das Garn aber wirklich so aus wie auf den Fotos der Online-Shops und ist kein bißchen beige.



Ich stricke einen nahtlosen Raglanpulli für mich daraus, ohne Anleitung. Wenn ich das langweilige Glattrechts-Stricken durchhalte und der Pulli später passt, werde ich ihn garantiert auch tragen. Denn meine bisherigen (wenigen) Jacken und Pullover mit Mustern oder bunteren Farben, machten zwar bei der Herstellung mehr Spaß, blieben aber nachher ungetragen im Schrank. Ich mag meine Klamotten eben doch am liebsten ganz schlicht und nicht zu bunt.

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Freitag, 25. April 2014
Schönes Sommergarn
Eigentlich wollte ich ein Babyjäckchen mit einem neuen Muster häkeln, aber im Wolladen fand ich kein Garn, das meinen Vorstellungen entsprach. Letztendlich folgte ich der Empfehlung der Ladeninhaberin und kaufte 2 Knäuel "Fine Degradé" (Farbkarte) von LanaGrossa. Verhäkelt gefiel mir der Farbverlauf nicht und auch das Muster kam nicht so gut zur Geltung. Also habe ich alles geribbelt und nun stricke ich ein Raglan-Jäckchen.



Das Garn lässt sich wie Butter verarbeiten, ergibt ein gleichmäßiges Strickbild und fühlt sich weich, leicht und locker an. Für den Sommer finde ich die Mischung aus Viskose, Seide und Polyamid ideal.
Mit 225 m auf 50 g ist es auch sehr ergiebig, obwohl es dicker ist als Sockenwolle und ich mit 3,5 mm Nadeln stricke. Und da es ein Netzgarn ist, habe ich auch nicht das Problem, dass sich der Faden beim Stricken verdrallt, wie es mir mit gezwirnten Garnen häufig passiert.

Hoffentlich bringt LanaGrossa dieses Garn auch noch in uni raus, denn für viele Projekte finde ich Farbverläufe ungünstig. Ich bin gespannt wie sich der Verlauf bei dem Jäckchen entwickelt und überlege noch, ob ich nach der Ärmelseparierung ein Lochmuster stricken soll oder nicht...

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Freitag, 17. Mai 2013
'Historische' Jumper Wool
Bei 10 Grad und Dauerregen ist mir irgendwie nach Jacke häkeln zumute. Und da sich in meinem stash noch ein altes Paket dunkelgrauer Wolle befindet, habe ich sie heraus gekramt und angefangen einen (Probe)Streifen für das Rückenteil zu häkeln...



Aber nun beschleicht mich das sichere Gefühl, dass ich mit 500 g niemals eine langärmelige Jacke für mich hinkriege. Erst recht nicht gehäkelt, was ja mehr Garn verbraucht als Stricken.

Außerdem kenne ich noch nicht einmal die Lauflänge der "Jumper Wool" (100% Schurwolle, superwash) von Patons. Immerhin steht das Datum auf der Banderole: 26/11/1973! ;-)
Hat jemand eine Idee, wie ich die Lauflänge - ohne komplett nachzumessen - ermitteln kann?

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Freitag, 7. Oktober 2011
RVO: Vor- und Nachteile
Gestern habe ich die Ärmelmaschen der RVO-Jacke still gelegt und stricke nun mit deutlich weniger Maschen Rücken und Vorderteile weiter.



Aber ich muss sagen, dass diese Aktion ein ziemliches Gewurschtel war. Bei den Babyjäckchen ging das ja ganz gut, aber bei der großen Jacke sind es doch ziemlich unhandliche Dimensionen. Und da ich erst noch die benötigten Nadelseile von Ufo's befreien musste, war es eine logistische Herausforderung Nadelspitzen, Seile und Stopfen hin und her zu schrauben und zu tauschen.

Immerhin konnte ich nun die ersten 100 g Gestrick (ich habe genau 2 Knäuel bis zur Ärmelseparation gebraucht!) anprobieren. Die Ärmel erscheinen mir etwas zu weit und der V-Ausschnitt hätte länger sein können, aber grundsätzlich wird die Jacke wohl passen.

Dass beim ersten Mal nicht alles perfekt wird, war eh klar. Aber ich glaube, dass ich - sollte es ein nächstes Mal geben - doch Einzelteile stricke. Zwar mag ich keine Nähte sehen und fühlen und hasse Nähen, aber vielleicht ändert sich das, wenn ich lerne wie man schön und sauber zusammennäht.
Auf jeden Fall stören mich bei der Raglanstrickerei die elend langen Reihen und die Last des ganzen Strickstücks auf dem Schoß.

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Samstag, 1. Oktober 2011
Fortschritt mit neuem podcast


So sah die RVO-Jacke vor einigen Tagen aus.

Mittlerweile ist sie noch ein Stück gewachsen, aber es geht wirklich langsam voran, weil die Reihen unendlich lang sind und immer noch länger werden. Jetzt kann ich das Gestrick auch gar nicht mehr ausbreiten, das Seil der Rundnadel ist zu kurz. Zum Anprobieren und Messen muss ich wohl die Hälfte der Maschen auf ein zweites Seil schieben.

Als Anreiz zum Weiterstricken der langweiligen Glatt-rechts-Reihen habe ich die ersten 3 Folgen des deutschen Strick-podcasts Wooly Whispers gehört. Kathi spricht natürlich und flüssig, erzählt über's Stricken und Spinnen sowie über Ernährung und verschiedene andere Themen. Ich freue mich schon auf weitere Episoden!

Edit 2.10.2011:
Ein weiterer relativ neuer Strick-podcast aus Berlin ist Die urbane Spinnstube, den ich jetzt erst entdeckt und gehört habe.
Ebenfalls sehr gelungen!

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Dienstag, 20. September 2011
Kurzer Zwischenbericht
Die Jacke ist mittlerweile vom Hals aus ca. 18 cm gewachsen, hat um die 300 Maschen (stetig steigend) und das 1. Knäuel Donegal geht nun zu Ende.
Zum Fotografieren ist es heute leider zu dunkel.

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Samstag, 17. September 2011
Der Anfang


... der Raglan-von-oben-Jacke ist gemacht. Aber es geht nur sehr langsam voran und ich kann noch gar nicht genau abschätzen wie weit oder eng der Halsausschnitt wird, weil hinterher noch eine Blende dran gestrickt werden soll.

Da mir die grüne Donegal geringfügig dicker vorkommt als die pinkfarbene, stricke ich nun doch mit Nadelstärke 3,5 mm
statt 3 mm.

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Sonntag, 15. Mai 2011
Schwarze Kurzarmjacke
Fertig war die Jacke schon seit gut einer Woche, aber der Halsausschnitt war mir zu weit. Erst nach mehreren Fehlversuchen schaffte ich es über den Schultern und im Nacken die Jacke enger zu häkeln, ohne sie vorne zu verändern, was durch die Raglanschrägung problematisch war. Statt eines großen Knopfes habe ich deshalb auch Bändchen an beide Ecken gehäkelt. Auf diese Idee brachte mich die Wollverkäuferin meines Vertrauens.


ravelry project

Nun sitzt die Häkeljacke, sie fühlt sich angenehm kühl an und fällt schön locker. Ich bin zufrieden!
Die Wolle (60% Seide, 40% Baumwolle) ist wirklich klasse und sehr ergiebig, einziges Manko: in jedem 2. Knäuel war ein Knoten.

Das Foto ist durch den Blitz etwas überbelichtet, aber dadurch kommt die Farbe und der leichte Glanz der Jacke gut zur Geltung.

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Donnerstag, 28. April 2011
Mal etwas Größeres
Da mir die RVO-Babyjäckchen so gut gefallen haben, versuche ich mich jetzt mal an einer Jacke für mich selber.



Dafür habe ich die Setanova von LanaGrossa (60% Seide, 40% Baumwolle) ausgesucht, die sich toll anfühlt, prima häkeln lässt und sehr ergiebig ist.

Jetzt darf mich nur nicht die Geduld verlassen, denn so eine Häkeljacke ist für eine Kleinteilestrickerin/-häklerin wie mich doch schon ein Riesenprojekt.

Und da ich immer in dem Dilemma stecke, dass ich zwar gerne Muster und Farben stricke/häkele, aber nicht gerne trage, habe ich mich für schwarz und ganz schlichte Lochstreifen entschieden, was das Häkeln nicht gerade kurzweilig und abwechslungsreich macht.

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Mittwoch, 23. März 2011
Und noch eine Babyjacke


Mal wieder in der falschen Reihenfolge, denn diese gestrickte Babyjacke war schon vor dem hellgrünen Häkeljäckchen fertig. Aber wie immer dauerte es eine Weile bis ich mich zum Annähen der Knöpfe und zur Handwäsche aufraffen konnte.



Nach der Wäsche ist die Jacke (ravlery project) etwas größer und zum Glück auch das Strickbild etwas schöner geworden. Es ist zwar dieselbe Wolle (Online, Linie 160, Season), die ich schon für diverse Babysachen verstrickt habe, aber bei dieser türkisen Färbung fühlt sich das Garn viel mehr nach Baumwolle an als bei den anderen Farben und ließ sich nicht so gut stricken.

Jetzt mache ich mich auf die Suche nach neuen Ideen und Projekten, von kleinen Jacken habe ich vorerst genug.

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