Sonntag, 8. Dezember 2019
TV-Tipp: Stricken auf Island
Tolle GEO Reportage rund ums Stricken, Schafe,
isländische Wolle und die typischen Pullover
in der arte-Mediathek:
Island: Von strickenden Männern und Pullovern

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Sonntag, 4. September 2016
Fantoosh fertig


Das Lacetuch "Fantoosh" ist fertig!
Es ist herrlich weich und fällt ganz locker leicht. Vielleicht hätte ich noch einen weiteren Musterrapport geschafft, aber das war mir zu heikel. Jetzt ist es mit 178 g nach Waschen und Spannen 150 m x 70 cm groß geworden. Ich bin sehr zufrieden und von dem Garn (50% Babykamel, 50% Seide, 100g/400m) so begeistert, dass ich gleich Nachschub bestellt habe.

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Mittwoch, 27. Juli 2016
Edles Lacetuch
Schon seit einigen Wochen habe ich das Fantoosh-Tuch von Kate Davies auf den Nadeln. Aber im Urlaub habe ich kaum gestrickt, so dass ich noch viel Arbeit vor mir habe, denn es soll ein großes Tuch werden. Das luxuriöse Garn (50% Baby-Kamel, 50% Maulbeerseide, 2 x 100g/400m) habe ich auf dem Euskirchener Wollmarkt gekauft. Es fühlt sich weich an und hat einen schönen dezenten Glanz.



Das Muster des Tuches enthält Rippen mit verschränkten Maschen – auch links verschränkte – was bei meinem ohnehin schon langsamen Stricktempo ewig dauert. Deshalb habe ich nach 5 Wiederholungen beschlossen darauf zu verzichten und erst wieder zum Abschluß, im letzten Mustersatz, darauf zurück zu greifen. Beim Spannen wird sich das sich jetzt unterschiedlich zusammenziehende Gestrick bestimmt ausgleichen lassen.

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Mittwoch, 23. September 2015
Raglan-Pulli von unten gestrickt
Mein erster rund gestrickter Raglan-von-unten-Pulli ist fertig!
Und er passt!!!

Abgesehen von 2 oder 3 Pullovern im Kastenformat, die ich mit Hilfestellung Ende der 80er Jahre gestrickt und so gut wie nie angezogen habe, ist es quasi mein erster Pulli überhaupt.



Die Vorgabe war, dass er schlicht und praktisch sein muss. Ich würde zwar lieber bunte Farben und/oder interessante Muster stricken, aber so etwas würde ich nie tragen. Also fiel meine Wahl auf den glatt rechts gestrickten Sweater "Lila" mit Krausbündchen, der hinten etwas länger ist als vorne, was ich sehr praktisch finde.

Das Schlauchgarn Moina (54% Viskose, 32% Polyamid, 14% Seide, 190m/50g) von Lang Yarns, hatte sich bei einem Babyjäckchen als ideal erwiesen, weil es sich gut und gleichmäßig verstricken lässt und ein schön fallendes, leichtes Gestrick ergibt, das nicht knittert und sich angenehm anfühlt. Insgesamt habe ich nur 275 Gramm verbraucht! Der einzige Nachteil ist, dass man mit rauen Händen oder spitzen Nadeln schnell einen hauchdünnen Faden aus dem Schlauchgewebe des Garns ziehen kann. Leider passte meine Maschenprobe überhaupt nicht zu der des ausgesuchten Pullis und so habe ich ziemlich improvisieren müssen.

Die englische Anleitung von Carrie Bostick Hoge bietet viele verschiedene Größen und ist sehr ausführlich geschrieben. Ich habe wegen meines dünneren Garns mit der Maschenzahl für eine größere Größe begonnen, musste aber später an einigen Stellen die Maschenzahlen anderer Größen nehmen oder mit selbst errechneten (oder eher geschätzten) Werten arbeiten, weil ich auch leichte Formveränderungen vorgenommen habe. Die Anzahl der Runden war reine Spekulation und ich habe - was bei einem Raglan-von-unten zum Glück gut machbar ist - immer wieder anprobiert und gemessen. Trotzdem fühlte ich mich sehr unsicher und habe bis zum Schluss bezweifelt dass der Pulli passen wird.

Er sitzt - wie beabsichtigt - körperbetonter als das Original und ich habe alle Bündchen offen gelassen, so dass ich sie an den Ärmeln leicht hochklappen kann und über der linken Hüfte einen Schlitz habe – damit es nicht so langweilig aussieht. Mein Halsausschnitt ist etwas kleiner und gefällt mir, bis auf ein paar zu locker gestrickte Randmaschen auf einer Seite, richtig gut.
Das einzige was mich stört, sind die vorderen Raglan“nähte“, die etwas zu weit außen auf den Schultern liegen und die Ärmel zu hoch in die Achseln ziehen.

Sollte ich nochmal so einen Pullover stricken, würde ich doch die Raglan-von-oben-Methode bevorzugen und auf den Schultern mit ein paar Maschen mehr für die Ärmel starten, so dass die vorderen Raglan“nähte“ besser sitzen. Außerdem fand ich es ziemlich fummelig die von unten gestrickten Ärmel mit dem Körperteil zu verbinden. Da hingen dann riesige Strickteile nur durch ein paar Maschen verbunden auf dem langen Seil der Rundnadel, überall gab es lose Fäden und das Ganze musste beim Rundstricken ständig umgelagert werden.

Die Zunahmen der Ärmel habe ich „russisch“ gestrickt, weil die der Anleitung Löcher ergaben. Die empfohlene Methode der verkürzten Reihen für das verlängerte Rückenteil gefällt mir allerdings sehr gut und ist im Gestrick kaum sichtbar.

Alles in allem war es ein erfolgreiches Projekt und der erste Tragetest wurde auch bestens bestanden. Das wird sicherlich einer meiner Lieblingspullis. Wenn ich nicht so langsam stricken würde oder mehr Zeit hätte, und wenn musterloses Stricken mit unifarbenem Garn nicht so langweilig wäre, würde ich bestimmt noch einige ähnliche Pullover stricken.

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Samstag, 4. April 2015
Gegen kalte Füße
... habe ich mir warme und bequeme Puschen aus einer gut abgelagerten Wolle ("Noppa" von Busse, 70% Schurwolle, 30% Viskose, 50 g / 100 m) gestrickt.

Einfach kraus rechts, ein paar Abnahmen an der Spitze, an der Ferse zusammen genäht, oben auf dem Fuß zusammen gehäkelt und mit einer Häkelkante umrandet. Ein schnelles und einfaches Projekt.
Die Slipper sind sehr elastisch und sitzen prima.



Mehr Fotos und Infos zu den Hausschuhen gibt es auf meiner Projektseite bei ravelry.

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Samstag, 31. August 2013
Herbst in Sicht
Wenn ich statt zur Häkelnadel wieder zu den Stricknadeln greife, die Katze sich abends auf das Fußende des Sofas statt auf den Boden legt und wenn mein Auto morgens beschlagene Scheiben hat, wird es langsam Herbst.



Aus der "Creative Reflection print" von RicoDesign stricke ich an einem cowl oder Rundschal.

Es sind auch schon seit längerer Zeit ein paar Häkel-Accessoires fertig (wie z.B. ein herrentaugliches Dreieck-Halstuch), aber ich bin bisher einfach nicht zum Fotografieren gekommen und mit dem Schreiben von Anleitungen hinke ich ebenfalls schwer hinterher.
Aber wenn jetzt die Abende wieder kühler und länger werden, kann ich hoffentlich einiges nachholen...

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Donnerstag, 1. November 2012
Stricknadelkuchen
Hier wird auch noch gestrickt, aber außer einem Paar Socken für eine Kollegin kann ich momentan nichts Fertiges vorweisen. Eine angefangene Socke für meine Mutter ist auf den Nadeln und zwei Häkelprojekte sind in Arbeit.

Da ich aber in letzter Zeit viel unterwegs und abends oft zu müde war, geht es nicht wirklich voran mit meiner Geschenkeproduktion.

Im Fernsehen habe ich eben zum ersten Mal einen "Stricknadelkuchen" gesehen. Alle strickwütigen Bäckerinnen und backwütigen Strickerinnen finden hier das Rezept der WDR-Sendung "Herbstliche Kuchenreise durch das Münsterland".

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Donnerstag, 16. August 2012
Mitbringsel aus Kanada
Ein Freund, der seinen Urlaub in Vancouver und Umgebung verbracht hat, war so lieb mir 2 Stränge von sweetgeorgia mitzubringen. Beide in der Färbung riptide, links "Superwash Worsted" und rechts "Tough Love Sock".

Das Garn fühlt sich gut an, aber ehrlich gesagt hätte ich für den stolzen Preis von 24 CAD pro Strang irgendwie mehr erwartet.
Na ja, vielleicht kommt das Aha-Erlebnis ja erst beim Stricken...



Sehr schön finde ich die Garn-Musterkarte, an der Fransen aller Qualitäten angeknotet sind. Aber auch die lässt sich die Firma mit
15 CAD ordentlich bezahlen, obwohl es ja eigentlich Werbung ist und der Verkaufsförderung dient.

Edit 17.8.: Das Wickeln der Superwash Worsted hat leider schonmal gar keinen Spaß gemacht. So einen auseinanderfallenden und völlig verhedderten Strang habe ich noch nie gesehen! :-(

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Dienstag, 5. Juni 2012
Euskirchener Wollmarkt 2012
Trotz Regen bin ich am Sonntagvormittag mit einer Freundin nach Euskirchen zum Wollmarkt gefahren. Als wir dort ankamen, hörte es auf zu regnen und wir konnten uns in aller Ruhe umschauen, weil noch nicht sehr viel los war.

Später gab es ab und zu ein bißchen Nieselregen, aber der Markt füllte sich trotzdem gut. Erst als wir am frühen Nachmittag heimfuhren, wurde aus den Minischauern Dauerregen - Glück gehabt.

In den letzten 2 Jahren war ich dienstlich dort und wir sind mit unserem Infostand der Bodendenkmalpflege auch immer nass geworden und später ins Museumsfoyer umgezogen.

Wir besuchten die Hut-Ausstellung im Textilmuseum und ich kaufte frische Erdbeeren, Kirschholz-Pfannenwender und wie immer ein paar Kräuter für die Küchenfensterbank bei meiner Lieblingskräuterfrau.

Ein leuchtend pink/oranger Strang Wolle lachte mich so an, dass ich ihn auch noch mitnehmen musste. "Kapriole" (100% Merinowolle,
310 m/100 g) von Wollfaktor habe ich abends gleich gewickelt und ein paar Musterproben gestrickt und gehäkelt, und wieder geribbelt.



Da ich bei ravelry keine passende Anleitung fand (die Auswahl ist wahrscheinlich viel zu groß), stricke ich einfach planlos drauf los und lasse mich vom Ergebnis überraschen. Ein Cowl soll es werden. Ich fürchte es ist ein Moebius... ;-)

Edit 6.6.2012:
Fotos vom Wollmarkt gibt's u.a. in Beyenburgerin's Weblog.

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Sonntag, 30. Oktober 2011
Weil es so schön war ...
... stricke ich die dicken Strukturmustersocken nochmal und
zwar dieses Mal für mich selber!
Die Staufenwolle ist nach dem Waschen so kuschelig weich geworden und das Strickbild so gleichmäßig, dass ich unbedingt solche Socken für den kommenden Winter haben muss.



Die grüne RVO-Jacke wird ebenfalls weiter gestrickt - wenn auch sehr langsam und selten. Heute habe ich immerhin mal wieder mehrere Reihen hintereinander weg gestrickt, während ich die neue Folge vom "handgemacht"-podcast gehört habe. Passenderweise mit Pullover-von-oben-stricken als Hauptthema.



Als Mitnehmprojekt und Abwechslung für zwischendurch häkele ich aus der Punta Lace ein Dreiecktuch. Und weil es so schön war, ist auch dieses Muster eine Wiederholung. Allerdings häkele ich die tolle "South Bay Shawlette" leicht abgewandelt.

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